Ich bin 62, mein Dienstleister gerade mal 31.
Klar weiß ich alles besser als er. Was kann er schon Ahnung haben in dem Alter? Was hat man da schon von der Welt gesehen im Vergleich zu mir altem Hasen?
Tatsächlich hatte ich in den letzten Monaten viele Gespräche mit Menschen in ihren Dreißigern. Und ich liebe diese Begegnungen, weil hier zwei Kräfte zusammenkommen.
Lebenserfahrung, zum einen. Mit guten und schwierigen Erfahrungen im Berufsleben, genauso, wie im Privaten.
Neugier aufs Leben, zum anderen. Berufliches und Privates verstehen wollen, Fragen mit sich spazieren tragen, die einen beschäftigen und auf die man eine Antwort sucht.
Was es mit mir in Wahrheit natürlich nicht gibt:
Kluge Vorträge meinerseits, was man im Leben angeblich tun muss, um voranzukommen. Worauf es ankommt, wenn man Erfolg haben will. All der, pardon, Bullshit.
Im Gegenteil. Es sind oft sehr, sehr persönliche Gespräche, die da entstehen.
Meist bin ich der erste, der sich öffnet. Was mich offenbar von vielen Altersgenossen unterscheidet, ist meine Direktheit: Ehrlich und nichts beschönigend.
Ich erzähle von meinen Krisen.
Von den oft vielen Jahren, die ich gebraucht habe, um wenigstens ein paar Zentimeter voranzukommen. Dem Frust, den ich damit hatte. Und klar: auch meinem Weg raus aus den alten Mustern. Plus das g***e Gefühl, wenn sich das ganze Leben „plötzlich“ so anders anfühlt.
Dieser Tage hatte ich ein solches Gespräch mit Lukas Reimold, der mich hoch professionell im Vertrieb unterstützt. Am Ende hat er sich bedankt, für unser …
Gespräch auf Augenhöhe.
Ein schöneres Feedback konnte ich nicht bekommen. Weil natürlich bin ich älter als er. Aber letztlich ganz genauso eben auch nur „im Leben unterwegs“, so wie er.
Danke fürs Teilen auch Deiner Lebenserfahrungen, lieber Lukas!
An alle Millenials: Wie erlebt ihr das mit euren Gesprächspartnern der Generation Babyboomer?
An alle Babyboomer: Wie erlebt ihr das mit der Generation der Millenials?
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